
Teamresilienz in heterogenen Leitungs-Teams im Maschinenbau
Die HGS GmbH erwartet von dem Projekt konkrete, praxistaugliche Ansätze zur Stärkung der Teamresilienz unserer mittleren Ebene, insbesondere im Spannungsfeld aus steigendem Marktdruck, fortschreitender Digitalisierung und wachsender Arbeitsverdichtung. Ziel ist es, gemeinsame Arbeitsweisen, klare digitale Unterstützungsstrukturen und bewusste Grenzen der Erreichbarkeit so weiterzuentwickeln, dass Handlungsfähigkeit, Zusammenarbeit und Verantwortungsübernahme im Team nachhaltig gesichert werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen übertragbare Lösungen für vergleichbare mittelständische Unternehmen liefern.

Arbeitsgestalterische Interventionen für Teamresilienz
Wir entwickeln und erproben innovative Konzepte, um bei unerwarteten, tiefgreifenden bzw. intensiven Störungen die Leistungsfähigkeit der Teams aufrecht zu erhalten, das Engagement der Beschäftigten zu fördern und die Gesundheit zu sichern. Für uns ist hierzu eine Arbeitsorganisaton mit transparenten Strukturen, klaren Zuständigkeiten und abgestimmten Kommunikationswegen eine wichtige Ressource für Teamresilienz.

Gamifizierte Lernansätze zur Stärkung von Teamresilienz
Aufbauend auf der Analyse der Arbeitsweise entwickeln und erproben wir strukturierte Teamaktivitäten, damit Teams in Falle des Falles handlungsfähig bleiben. Dabei werden unter anderem Workshops und spielbasierten Formate mitsamt Reflektionen eigener Verhaltensweisen eingesetzt. Dies hilft bei der Übertragung des Gelernten in den Arbeitsalltag.


Entwicklung von Teamresilienz im Kontext von Geschäftsmodelländerungen
Die TRUMPF Sachsen SE ist ein Unternehmen der TRUMPF Gruppe mit Sitz in Neukirch/Lausitz, das Automatisierungssysteme und kundenspezifische Lösungen für Laserschneid‑ sowie Stanz-/Kombimaschinen entwickelt und produziert. Mit rund 470 Mitarbeitenden am Standort trägt die TRUMPF Sachsen SE durch ihre Expertise in hocheffizienten, digital vernetzten Systemautomatisierungen maßgeblich zur Smart‑Factory‑Lösungswelt der TRUMPF Gruppe bei.
Unsere derzeitigen Strukturen und Arbeitsabläufe stoßen in Zeiten von Instabilität und ad‑hoc‑Krisenmanagement zunehmend an ihre Grenzen. Besonders deutlich wird dies, wenn verschiedene Bereiche mit unterschiedlich ausgeprägten und etablierten Prozessen gleichzeitig mit diesen Herausforderungen konfrontiert sind. Vom Forschungsprojekt erwarten wir daher Impulse und übertragbare Ansätze aus Bereichen, in denen Instabilität und permanentes Krisenmanagement zum etablierten Standard gehören.

Gemeinsames mentales Modell: wechselnde Kundenwünsche ohne Frust bewältigen
Topas entwickelt und fertigt Seriengeräte sowie Partikel-, Analyse- und Sensorsysteme zur Erzeugung, Konditionierung und Analyse von Prüf- und Referenzaerosolen, welche darüber hinaus für die Klassifizierung und Testung von Filtern und Filtermedien eingesetzt werden.
Herausforderung: Langfristig und dynamisch parallel zu bearbeitende Anlagenprojekte, welche ein sehr hohes Maß an Resilienz, Handlungs- und Lösungskompetenz sowie Teamfähigkeit bei sich im Laufe des Auftrages ändernden Kundenerwartungen benötigen.
Zielstellung: Entwicklung und Erweiterung von psychologischen und sozialen Grundlagen teambezogener Resilienz sowie souveräne Entscheidungskompetenz unter Drucksituationen.

Teamresilienz in der Präzisionsfertigung –
adaptive, zukunftsfähige, störungstolerante Produktionsprozesse
Wir erwarten, dass sich unsere Art zu lernen und zusammenzuarbeiten verändert. Probleme sprechen wir frühzeitig an, treffen Entscheidungen näher am Prozess und nutzen Erfahrungen systematisch, um bei neuen Produkten schneller stabil zu werden. Störungen und Abweichungen verstehen wir als Lernimpulse. Ziel ist es, als Team sicherer, schneller und souveräner, damit wettbewerbsfähiger zu handeln sowie die Etablierung einer Lern- und Handlungsarchitektur, die adaptive Prozesse und Teamkompetenzen verbindet.
„Gemeinsam verstehen. Schnell reagieren. Kontinuierlich lernen.“





